
Im November: Grippeimpfung bei MS
Aktuell steigt wieder die Gefahr, sich mit einer Infektionskrankheit anzustecken. Aus diesem Grund sollten sich Menschen, die beispielsweise an Multiple Sklerose oder einer anderen chronischen Erkrankung leiden, mit der Grippeimpfung dagegen schützen.
Empfehlenswert ist: den Impfstatus regelmäßig in einer hausärztlichen Praxis überprüfen zu lassen. Der gelbe WHO-Ausweis ist ein international anerkanntes Standarddokument, welcher weltweit zum Nachweis von Impfungen verwendet wird. Ältere oder nicht standardisierte Impfausweise können in den gelben WHO-Impfpass übertragen werden. Sollten Sie mit einer Immuntherapie behandelt werden (z.B. Immunsuppressiva oder Immunmodulatoren), ist es ratsam den optimalen Zeitpunkt der Impfung mit Ihrem behandelnden Neurologen zu besprechen. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, dass die Grippeimpfung keinen MS-Schub auslösen kann und auch das Risiko für ein Neuauftreten der MS-Erkrankung nicht erhöht. Die ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Grippeimpfung von Oktober bis Mitte Dezember. Der Körper benötigt etwa 10 Tage um einen umfänglichen Impfschutz aufzubauen.
Kostenübernahme: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Grippeimpfung bei MS-Betroffenen vollständig, da es sich um eine empfohlene Indikationsimpfung handelt.
Mehr zu den offiziellen Empfehlungen finden Sie unter: www.infektionsschutz.de und dem Robert Koch-Institut (RKI) www.rki.de
Vorsicht bei Erkältungsmitteln: Auf pflanzliche Immunstimulanzien wie Echinacea (Korbblütler) sollte bei MS verzichtet werden, da die Pflanze das Immunsystem anregt und Schübe begünstigen kann.
Während die Natur sich auf Ihre Ruhephase vorbereitet, prägen die kürzeren Tage den Monat November. Genießen Sie das schöne Farbenspiel der im Wind fallenden Blätter, welche sich in Gelb-, Rot- und Brauntöne kleiden.
„Der November ist ein Monat der Veränderung und der Vorbereitung." (Catherine Pulsifer)
Bleiben Sie gesund!
Ihre "Bella"
